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15.-18.09.2017

Schon wieder haben wir sehr viel Pech mit dem Flug.
Zeitig sind wir am Flughafen, und das Erste was mir auffällt ist eine riesige Schlange vor dem Security Check. "Was ist denn hier los!?"
Für unser Flug mit Norwegian wird noch kein Check In Schalter angezeigt, aber wir haben Glück da wir fast genau davor stehen. Der Check In ist schnell erledigt und wir bekommen den Tip uns nicht gerade beim Terminal A zum Security Check anszustellen. Da ist nämlich besagte Schlange.
Wir versuchen es also bei B, aber auch dort ist die Hölle los. Als dann der Eingang komplett dicht gemacht wird, wird es merklich unruhig. Plötzlich tauchen ca. 12 Bundespolizisten in Zivil auf, es wird doch Nichts passiert sein?
Ich habe ja Zeit und recherchiere ein bißchen im Internet. Der Grund für die katastrophalen Zustände beim Security Check ist dann auch schnell gefunden. Die Privatfirma, die im Auftrag der Bundespolizei für den Security Check zuständig ist, hat massive Personalprobleme und die Polizisten helfen aus um die Wartezeiten zumindest etwas zu verkürzen.
Dieser Freitag war wohl die Spitze dieser ganzen Aktion, an den nächsten Tagen wurde Personal aus anderem Flughäfen hinzugezogen.

Nach mehr als 2 Stunden waren wir endlich durch den Security Check durch und nach weiteren Irrungen und Wirrungen am richtigen Gate gerade pünktlich angekommen. A propos, hätten wir aufgrund dieser Wartezeiten unseren Flug verpasst, hätten wir nix von unserem Geld wieder gesehen!!! 

Kaum angekommen, folgt die Durchsage das kein Bus zur Verfügung steht, der uns zum Flieger bringen kann. Grrrrrrrr!!!
Erst nach einer Stunde waren die Busse da, der Flieger hat die ganze Zeit auf uns gewartet!

Der Flug verlief reibungslos, und so kamen wir dann am späten Nachmittag in unserer Unterkunft "Espais Blaus Apartments" an.

Der Besuch Barcelonas stand ganz im Zeichen von Gaudi, ist schon echt Klasse was der so alles gebaut und gestaltet hat.

Das erste Ziel war die Casa Batlló. Die Eintrittskarten hatten wir bereits im Vorfeld, so konnten wir vorbei an der Schlange, bewaffnet mit Audio Guides uns das ganze Haus von unten bis oben anschauen. Der Besuch ist auf jeden Fall lohnenswert, ein paar Bilder gibt es natürlich in der Galerie.
Auch das zweite Ziel des Tages, Casa Milà, wurde von Gaudi gebaut. Es war sein letztes 'Werk' bevor er sich ganz dem Bau der Sagrada Familia widmete.
Im Gegensatz zum Casa Batlló ist das Casa Milà zum größten Teil 'normal' bewohnt. Das Foyer ist auf jeden Fall schon mal sehenswert, der Besuch des Hauses beginnt diesmal oben.
Von der Dachterasse hat man einen tollen Blick auf die Sagrada Familia. Die Schonsteine sind die reinsten Kunstwerke, manche sind mit echten Champagner Flaschen verkleidet.
Ich finde dieses Haus von der Archritektur nicht ganz so toll wie das Erste, hier bekommt man aber auch Einblicke in die Planungstechniken des Architekten und auch in die Gedanken der Ergonomie, als Beispiel die diversen, anatomisch angepassten Holzstühle und Türgriffe.

Am zweiten Tag stand dann zunächst der Park Güell auf unserer Liste. Von unserer Unterkunft kann man ihn zu Fuss erreichen, es geht halt nur eben die ganze Zeit berghoch.
Der Zutritt zum Park ist kostenlos, und man kann dort durchaus Einiges entdecken. Wir haben dann aber auch noch den Eintritt zur 'Monumental Zone' bezahlt. Die Karten kauft man sich für eine bestimmte Eintrittszeit. So ist zumindest einigermaßen sichergestellt, daß es nicht zu voll wird.
Die Highlights sind natürlich klar die Echse aus Bruchkeramik und die Terasse mit der 'gewundenen Bank'. Die Terasse war zu diesem Zeitpunkt noch eine halbe Baustelle.

Mit dem Taxi ging es dann zum absoluten Highlight, die Sagrada Famillia. Auch hier hatten wir die Tickets bereits im Vorfeld bestellt. Sollte man auf jeden Fall machen, sonst steht man ziemlich sicher vor der Tür und darf nicht rein.
Der eigentliche Eingang ist auf der Nordostseite. Da wir aber noch viel Zeit hatten, liefen wir erstmal um die ganze Kirche, um uns auch die Südwestseite anzuschauen. Eigentlich bieten die Fassaden der Kirche soviele Hingucker, das ich dachte man braucht gar nicht reinzugehen.
Wäre aber ein großer Fehler gewesen. 
Was die Sonne in Zusammenarbeit mit den bunten Fenstern hier aufbietet, hat mir glatt die Sprache verschlagen. Super! Unbeschreiblich, muß man gesehen haben. Wie es bei bewölktem Himmel aussehen würde weiß ich natürlich nicht. Sonneschein ist hier bestimmt vorzuziehen ;-)

Ein Thema muß man natürlich auch noch erwähnen, die Unabhängigkeitsbemühungen der Katalanen. Uns ist eigentlich Nichts besonderes im Vorfeld aufgefallen, außer vielleicht die unzähligen katalanischen Fahnen an den Balkonen. Trotz allem waren wir froh das unser Flug zwei Tage vor dem Referendum am 01.10 ging. Die restliche Zeit bis dahin verbrachten wir in Südfrankreich. Dazu mehr unter Reisen => Frankreich => Südfrankreich 2017.
Einen Mietwagen haben wir günstig bei Autoklick (über Check24) bekommen. Der Nissan war neuwertig, hatte aber einige Blechschäden. Alles wurde aber korrekt dokumentiert und es gab keinerlei Probleme bei der Rückgabe.

 

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